Käfig
Mindestmaßstab Einzelbuchten
Breite(cm) Tiefe(cm) Höhe(cm)
Große Rassen 110 80 70
Mittelgroße
Rassen 85 80 60
Kleine Rassen 70 75 60
Zwergrassen
über 1,5 kg 65 70 50
Zwergrassen
unter 1,5 kg 60 60 50
Außerdem sollte der Stall vor Wind, Kälte, Hitze und Nässe geschützt sein.
Die Bodenfläche muss trocken und rutsch fest sein, arttypische Bewegungen ermöglichen.
Einstreu soll verformbar, trocken und gesundheitsunschädlich sein.
Regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen (im Intervall) sind unverzichtbar, da dadurch eine Anreicherung von Schadgasen bzw. der Verbleib von Krankheitserregern erheblich minimiert werden.
Ausreichend Beschäftigungsmaterial wird bei Kaninchen bevorzugt (z.B. Äste)
Transportboxen
Anforderungen für Transportbehältnisse:
Tiefe(cm) Breite(cm) Höhe(cm)
Große Rassen 55 35 40
Mittelgroße
Rassen 45 30 35
Kleine Rassen 35 25 30
Zwergrassen 30 25 25
- Genügend Lüftungsflächen die nicht verstellt werden können
- eine Kennzeichnung mit "lebende Tiere" darauf für die Sicherheit der Tiere darf nicht fehlen
Nistkästen
Anforderungen für Nistkästen
Breite(cm) Tiefe(cm) Höhe(cm)
Große Rassen 45 60 45
Mittlegroße
Rassen 40 40 40
Kleine Rassen 35 35 35
Zwergrassen 30 30 30
Darüber hinaus gibt es Alternavtiven wie eigene Wurfabteile, Doppelboxen etc.
Fütterung
Heu, Stroh und Trinkwasser von guter Qualität sollten immer zur Verfügung stehen.
Sinnvoll ist es, wenn man ein Kaninchen mit einer fraktionierten Fütterung (2-3x täglich) füttert
Sollte dies nicht möglich sein ist eine einmalige Fütterung am abend möglich.
Der Futter Handel bietet eine große Vielfalt von speziellen Futtermittel an.
Die Futtermenge muss je nach Kaninchen Rasse angepasst werden außerdem auch je nach Tier und ihrer entwicklungs- und nutzbare
Entwicklungs- und nutz Phasen: - Aufzucht der Jungtiere
- nicht trächtige
- trächtige oder säugende Häsinnen
- Rammler im Zuchtbetrieb
wichtig! → Die Reinigung der Trink- und Futternäpfe sind ein Muss, damit Krankheitserreger nicht auf dem Ernährung-Wege aufgenommen werden können. Dadurch können Krankheiten verringert werden.
Verhalten
Vom Wildkaninchen stammen, alle domestizierten Kaninchen, ab.
Die Kaninchen Zucht gibt es in Deutschland seit über 130 Jahren.
Dadurch haben sich die ursprünglichen verhalten und die Ansprüche der Tiere verändert.
Gezielte Rasse Zucht braucht eine planmäßige Verpaarung und Fortpflanzung → im Zuchtbuch
durchgehende Gruppen Haltung ist nicht vorstellbar
bei dem sozialen Kontakt der Kaninchen kann über visuelle (Sichtkontakt ist beim Stall Bau zu berücksichtigen), akustische und olfaktorische (Geruchskontakt) Reize sichergestellt werden.
Dazu werden die Jungtiere in Gruppen von der Mutter abgesetzt und können teilweise, wenn sie sich verstehen, bis sie geschlechtsreif sind zusammenbleiben
Bei Zuchtrammler und Zuchthäsinnen die in Gruppen Haltung sind kann es zu Rang Auseinandersetzungen mit Verletzungen kommen.
Arttypische Bewegungsverhalten wie hoppeln, Hakenschlagen oder sich auf die Hinterläufe ausrichten muss in der Stalleinrichtung möglich sein.
Pflege
Krallen Pflege:
Die Krallen werden vom Kaninchen zur Bewegung und zum Graben genutz.
Die Krallen können jedoch zu lang werden und müssen denn mit einer Krallenschere, für Kaninchen, geschnitten werden.
Wenn die Krallen nicht schneidet, kann dies das Kaninchen beim Laufen und Graben beeinträchtigen.
Beim Schneiden der Krallen ist es wichtig, nur den klar sichtbaren teil der kralle zu schneiden und die empfindliche stelle, den sogenannten "Kern", zu vermeiden.
Bei Unsicherheiten kann man einen Tierarzt um Rat fragen oder eine Person die sich damit auskennt.
Fell Pflege:
Vor allem bei Langhaarigen Rassen wie Löwenköpfen oder Angora Kaninchen ist das bürsten unerlässlich, um Verfilzungen und knoten zu vermeiden.
Man bürstet ein Kaninchen Fell am besten 1–2 Mal pro Woche, aber um so öfter um so besser.
Entweder kämmt man sie in einer weichen bürste oder mit einem speziellen Kaninchen Kamm.
Beim Bürsten sollte man sehr vorsichtig sein da die Haut des Kaninchens recht empfindlich ist und man sie schnell verletzen kann, wenn man nicht aufpasst.
Nebenbei kann man auch nach Parasiten oder Hautprobleme Ausschau halten.
Bei hellen Kaninchen kann es schnell dazu führen, dass sie schmutzig werden, vor allem an den Pfoten, Hinterläufe und im Bereich des Afters.
In diesem Fall kann es sein das du es waschen musst, dabei muss man aber sehr vorsichtig sein da Kaninchen flucht Tiere sind.
ein Kaninchen kann man mit speziellen Kaninchen Shampoo waschen welches du im Internet oder in einem Tier Fachhandel finden kannst.
Wenn man das Fell eines Kaninchens regelmäßig pflegt, kann es dazu beitragen das, dass Kaninchen sich wohlfühlt und gesund bleibt.
Du kannst einen Tierarzt oder einem erfahrenen Kaninchenhalter um Rat fragen, wenn du dich unsicher fühlst.
Giftpflanzen
- Eisenkraut
Giftig für Kaninchen kann zu
Verdauungsstörungen führen.
- Brennnesseln
Obwohl sie in kleinen Mengen
manchmal gefüttert werden,
sind die jungen Triebe in großen
Mengen giftig
und können Hautreizungen verursachen.
- Maiglöckchen
Sehr giftig, enthält Herzglykoside,
die Herzprobleme verursachen können.
-Herbstzeitlose
Giftig, kann zu Magen-Darm-Beschwerden und
Herzproblemen führen.
- Goldregen
Hochgiftig, enthält Cytisin, das zu Erbrechen,
Durchfall und sogar zum Tod führen kann.
- Rhododendron / Azaleen
Giftig, kann Herzrhythmusstörungen und
Lähmungen verursachen.
- Efeu
Giftig, kann zu Erbrechen, Durchfall und
Atemproblemen führen.
Ungiftige Kräuter
- Petersilie
Reich an Vitaminen und Mineralstoffen,
in Maßen gefüttert.
- Basilikum
Wird gerne gefressen und wirkt Appetitanregend,
Krampflösend, Verdauungsfördernd, beruhigende,
Entwässernd und Entzündungshemmend
- Beifuß
Beifuß kann angeboten werden und
wirkt Appetitanregend, Verdauungsfördernd,
wird zur Vorbeugung von Darmparasiten gefressen.
- Löwenzahn
Blätter und Blüten sind sehr gesund und
werden gern gefressen.
- Wegerich
Ein nahrhaftes Kraut, das gut vertragen wird.
- Dill
Dill wird von Kaninchen geliebt und
wirkt appetitanregend, Verdauungsfördernd,
Krampflösend, Beruhigend und Bilchfördernd.
-Gänseblümchen
Schön anzusehen und Ungiftig,
ideal als Ergänzung.
- Oregano (dost)
Oregano sollte regelmäßig gefüttert werden.
Er wirkt antibakteriell, Entzündungshemmend,
Schleimlösend, Verdauungsfördernd,
gegen Kokzidien und Würmer, Krampflösend und
Appetitanregend.
Informatin von der ZDRK für Rassekaninchenzucht Standart
